Am 27. Mai 2014 fand die diesjährige vhs-Fachkonferenz in Dresden statt und informierte über aktuelle Themen und Trends aus dem Bereich berufliche Weiterbildung.

Marco Wirth referierte in der Keynote zum Thema „3D-Drucker – Hype und Realtität“

Additive Fertigungsverfahren ziehen zunehmend das Interesse einer breiteren Öffentlichkeit auf sich. Die Erwartung verschiedener Beobachter ist, dass 3D-Druck eine Reihe ökonomischer Implikationen in Entwicklung, Produktion und Logistik womöglich bis hin zu einer neuen industriellen Revolution nach sich ziehen wird.

Herr Marco Wirth, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systementwicklung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, gewährt uns einen Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand der 3D-Druck-Technik. Im Vortrag wird neben dem technologischen Hintergrund und damit verbundenen Unterschieden zu klassischen Verfahren auch auf wirtschaftliche Auswirkungen der additiven Fertigung eingegangen. Diskutiert werden soll was 3D-Drucker bereits heute schon leisten und welche denkbaren Perspektiven und zukünftigen Einsatzpotentiale sich ergeben, aber auch welche offenen Fragen und Einschränkungen aktuell noch bestehen. Dabei wird er auch auf das Thema möglicher Schulungspotenziale eingehen.

An einem gemeinsamen Stand des FabLabs Dresden und des Center for Digital Fabrication auf der Ausstellungsfläche konnten die Konferenzteilnehmer additive Fertigungstechnologien live erleben. Neben einer Live-Demonstration mit Scan und anschließendem Druck einer Besucherin mit Hilfe einer Ultimaker 2, hatten die Teilnehmer der Fachkonferenz die Möglichkeit diverse Software sowie industriell, additive gefertigte Modelle zu begutachten.